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Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes im Nördlichen Harzvorland

Öffentliche Beteiligung

Das Nördliche Harzvorland bewirbt sich mit der Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes als LEADER-Region und lädt gleich zweifach herzlich ein: zur digitalen Öffentlichkeitsveranstaltung und zur Online-Umfrage.

Integrierte Ländliche Entwicklung im Nördlichen Harzvorland ist bereits seit vielen Jahren eine regionale Erfolgsgeschichte. Die Region freut sich daher über die Möglichkeit, sich für die neue EU-Förderperiode 2023-2027 um Anerkennung nun als LEADER-Region zu bewerben. Partner sind die Samtgemeinden Baddeckenstedt, Elm-Asse, Oderwald, die Gemeinde Schladen-Werla, die Stadt Goslar mit den Ortschaften der ehemaligen Stadt Vienenburg und zusätzlich den Ortschaften Jerstedt und Hahndorf, sowie die Städte Salzgitter und Wolfenbüttel. Für die gemein-same Bewerbung ist ein neues Regionales Entwicklungskonzept (REK) aufzustellen, welches die strategischen Leitlinien für die künftige Entwicklung und Förderung in der Region beschreibt. Den LEADER-Regionen steht, im Unterschied zum Instrument ILE, über den Zeitraum einer Förderperiode ein festes Budget zur Verfügung, welches eigenständig von der Region zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft auf dem Land vergeben werden kann.

Digitale Öffentlichkeitsveranstaltung

Davon können Menschen aus der gesamten Region profitieren und daher setzt das Nördliche Harzvorland auf die Unterstützung der Menschen vor Ort, denen Hintergründe und Handlungsbedarfe im ländlichen Raum bestens vertraut sind. Die Region lädt alle Interessierten herzlich ein, Hinweise und Ideen einzubringen bei einer gemeinsamen Digitalen Öffentlichkeitsveranstaltung für das Regionale Entwicklungskonzept Nördliches Harzvorland

                                                                                                               am Montag, den 17. Januar 2022 um 18:00 Uhr (bis 20:00 Uhr)
                                                                                                               im digitalen Konferenzraum der Plattform „Zoom“.

Die Veranstaltung dient einem informativen Überblick zum LEADER-Ansatz sowie einem Austausch in kleineren Gruppen zu Ausgangslage, Zielen sowie geeigneten Projektideen ländlicher Regionalentwicklung. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei zum Beispiel in den Bereichen Demografische Entwicklung, Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensverhältnisse, Nachhaltige Orts- und Innenentwicklung, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, Flächen- und Landentwicklung, Tourismus, Kulturerbe, regionale Identität sowie Stadt-Umland-Beziehungen und Mobilität.

Das Planungsbüro Sweco GmbH begleitet die Region Nördliches Harzvorland bei der REK-Erstellung. Bei Fragen stehen gern Herr Michael Brinschwitz
(michael.brinschwitz@sweco-gmbh.de) und Frau Elena Rautland als Ansprechpartner:innen zur Verfügung. Interessierte werden um Anmeldung bis zum 14. Januar per E-Mail an elena.rautland@sweco-gmbh.de mit Angabe von Namen und E-Mailadresse gebeten. Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden nach Anmeldung am Tag der Veranstaltung per Mail oder unter www.noerdliches-harzvorland.de.

Online-Umfrage

Als Alternative für Alldiejenigen, die den Termin der Auftaktveranstaltung nicht wahrnehmen können, aber dennoch ihre Hinweise und Ideen in die Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes einbringen möchten, steht vom 10. bis zum 28. Januar 2022 eine Online-Umfrage unter www.noerdliches-harzvorland.de zur Verfügung.

Hintergrund:

LEADER ist eine Abkürzung aus dem Französischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Hinter dem Begriff steckt ein Förderinstrument der EU mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER), ergänzt durch Mittel von Bund, Ländern und Kommunen. Den LEADER-Regionen steht, im Unterschied
zum Instrument ILE, über den Zeitraum einer Förderperiode ein festes Budget zur Verfügung, welches eigenständig von der Region zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft auf dem Land vergeben werden kann. Es handelt sich wie im Rahmen der ILE-Arbeit um ein Instrument der Regionalentwicklung, mit dessen Hilfe es gelingt, lokale Akteure an regionalen Prozessen zu beteiligen. Ab der Förderperiode 2023-2027 wird es statt derzeit zwei Instrumenten der Regionalentwicklung (ILE und LEADER) niedersachsenweit ausschließlich den LEADER-Ansatz geben.

Untersuchungsgebiet zur REK-Erstellung Nördliches Harzvorland

 Pressekontakt:

  • Andreas Memmert, Bürgermeister Gemeinde Schladen-Werla, Sprecher der ILE-Lenkungsgruppe, 05335/801-51
  • Michael Brinschwitz und Elena Rautland, Sweco GmbH, 0511/3407-277