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Avacon unterstützt Samtgemeinde Baddeckenstedt bei der Anschaffung eines neuen Elektrofahrzeugs

Förderprogrammdes Energieversorgers für Kommunen wird gut genutzt.

Die Samtgemeinde Baddeckenstedt ist künftig selbst elektromobil unterwegs. Sie hat sich einen Renault Zoe zugelegt, der für Dienstfahrten der Gemeindeverwaltung genutzt werden soll. Bei der Anschaffung des neuen Fahrzeugs hat Avacon die Samtgemeinde unterstützt. Für Kommunen bietet das Unternehmen ein Förderprogramm für den Erwerb von Elektro- oder Hybridautos an. Entschließt sich eine Kommune, ein solches Fahrzeug zu leasen, so gibt Avacon drei Jahre lang monatlich 100 Euro dazu. Im aktuellen Fall in Baddeckenstedt beträgt der Förderzeitraum allerdings abweichende zwei Jahre, da parallel auch eine finanzielle Unterstützung durch die Metropolregion Hannover stattgefunden hat.

Bei einem Vor-Ort-Termin stellten Samtgemeindebürgermeister Klaus Kubitschke und Samtgemeindemitarbeiter Ingo Lüer das neue Fahrzeug Avacon-Kommunalreferentin Antje Klimek und Avacon-Mitarbeiter Ralf Ebert vor. Dabei berichtete Klaus Kubitschke, dass die ersten Erfahrungen durchweg positiv ausgefallen sind: „Mit dem E-Auto setzten wir ein gut sichtbares Zeichen für den Klimaschutz und ein modernes Verkehrskonzept. Elektromobilität zu fördern ist eines der Umweltziele der Samtgemeinde Baddeckenstedt.“

Noch ist die Zahl derer, die ein Elektrofahrzeuge nutzen, überschaubar. Doch ist in letzter Zeit eine große Dynamik in den Markt gekommen. Die Zulassungszahlen ziehen deutlich an. Dennoch besteht bei vielen Autofahrern noch ein erheblicher Informationsbedarf. Hier sehen sich die Samtgemeinde und Avacon als Netzbetreiber in einer besonderen Verpflichtung. „Wir wollen Elektromobilität für die Bürger greifbarer machen und als neue Chancen aufzeigen“, so Klaus Kubitschke.

„Für viele Kommunen, die ihren Fuhrpark zumindest teilweise elektrifizieren wollen, sind knappe Finanzen ein Hindernis – die Umweltprämie der Bundesregierung reicht noch nicht für eine positive Kaufentscheidung aus. Unser ergänzendes Förderprogramm zur Anschaffung von Elektroautos kommt daher bei den Städten und Gemeinden gut an“, erläuterte Antje Klimek. Inzwischen gibt es beinahe fünfzig Kommunen im Avacon-Netzgebiet, in denen ein von Avacon gefördertes E-Auto zum Einsatz kommt.

Um Elektromobilität noch attraktiver zu machen und den E-Mobilisten ein möglichst dichtes Netz von Lademöglichkeiten zu bieten, ist eine ausreichende Zahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen nötig. Avacon ist deshalb auch als Dienstleister für Kommunen und Unternehmen tätig, die ihrerseits Ladeinfrastruktur errichten wollen. Dazu hat das Unternehmen ein komplettes Servicepaket mit verschiedenen Ladesäulen-Modellen und ergänzenden Dienstleistungen entwickelt. Dieses umfasst neben Netzanschluss und Montage der Ladesäule auch den technischen Betrieb inclusive Abrechnung und Störungsbeseitigung.

Das Unternehmen will selbst aber auch mit gutem Beispiel vorangehen und die Flotte seiner Firmen-Fahrzeuge in den nächsten Jahren nahezu vollständig auf E-Fahrzeuge umstellen. „Wir wollen E-Mobilität vorleben“, so Antje Klimek. „Nur so kann es gelingen, die Menschen zu erreichen, zu interessieren und hoffentlich auch zu begeistern.“

Avacon hat bereits im Jahr 2009 die ersten Elektroautos angeschafft, um eigene Erfahrungen zu sammeln, sowie in verschiedenen Forschungsprojekten wichtige netztechnische Erkenntnisse gewonnen. Bei den Fahrzeug-Praxiseinsätzen sind bis heute viele verschiedene Fabrikate zum Einsatz gekommen. Gut erkennbar ist dabei der technische Fortschritt, der im Laufe der Zeit bei den Fahrzeugen erzielt werden konnte, vor allem in Hinsicht auf Reichweite und Komfort.